Die Siemens-Meisterkoch-Reihe

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„Das Leuchtpult ist ein anerkanntes Merkmal der Siemens-Herde. Die Hausfrau verfügt damit gewissermaßen über eine moderne „Kommandozentrale“, auf der übersichtlich und deutlich alle Schaltsymbole und Schaltstellungen durch die breitflächige und helle Beleuchtung auf einen Blick zu erkennen sind.“

Das ist nur ein Verkaufsargument für die neuen Siemens Meisterkoch Herde, die 1970 eingeführt werden. Denn die Reihe bietet neben der beleuchteten Schaltanzeige weitere Neuerungen. Das Flaggschiff „Siemens-Breitraum-Automatic-Herd MEISTERKOCH 7412“ mit extra großem Backofen (57 Liter) etwa weist folgende Extras auf: den herausziehbaren Backwagen (mit Vollglasfront), durch den das Gargut von allen Seiten erreichbar ist, ohne dass der Koch oder die Köchin in das heiße Ofeninnere fassen muss. Zwei von vier Kochplatten des Meisterkoch-Herds sind Automatic-Platten, die sich auf die Bereiche „Wärmen, Kochen und Braten“ einstellen lassen. Sie regeln die Temperatur dann automatisch und sollen so das Überkochen und Anbrennen verhindern. Die in den Backofen eingebaute Bratautomatik sorgt mit dem „Zartgar-Effekt“ für perfekten Fleischgenuss: Man gibt das Gewicht und die Fleischart an und der Ofen stellt automatisch die passende Vorgarzeit (bei 250 Grad) und Nachgarzeit (bei 80 Grad) ein. Die Intensivgrill-Funktion mit elektronischem Drehspieß „macht die Zubereitung zu einem Kinderspiel“. Unter dem Herd ist ein Ablagefach für Zubehör, das auch als Wärmeraum für fertige Gerichte benutzt werden kann.

Quelle: BSH-Konzernarchiv, C02-088-002, Verkaufsprospekt für die Siemens-Meisterkoch-Hausgeräte, 1970.