Bad Neustadt: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:1955 ca Bad Neustadt Fertigung Siemens HWA 57FE-461-R.jpg|thumb|Die Fertigung von Siemens-Staubsaugern in Bad Neustadt in den 1950er Jahren. (Quelle: Siemens Corporate Archives)]]
1937 gründen die Siemens-Schuckert-Werke das Elektromotorenwerk II in Bad Neustadt an der Saale. Das Werk produziert zunächst Elektromotoren für Hausgeräte, später wird die Produktion um Bodenpflegegeräte erweitert. Die Fabrik wird sofort zum wichtigsten Arbeitgeber der Region. Mit Wirkung vom 1.10.1996 wird der Teil des Werks, der exklusiv für die Marken Bosch und Siemens produziert, von der BSH<ref>Die BSH wird 1967 als Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH gegründet - abgekürzt BSHG. 1998 wird der Name in Bosch Siemens Hausgeräte GmbH geändert, die neue Abkürzung lautet BSH. Seit dem Verkauf der Siemens-Anteile der BSH an die Robert Bosch GmbH heißt das Unternehmen BSH Hausgeräte GmbH und wird weiterhin mit BSH abgekürzt.</ref> übernommen. Das gesamte Personal von 550 Mitarbeitern und die Produktionsanlagen gehen auf die BSH über. Die Werksgebäude bleiben Eigentum der Siemens AG und werden langfristig durch die BSH angemietet. Entwicklung, Fertigung und Logistik von mehr als 1,5 Millionen Bodenpflegegeräten pro Jahr werden so aus einer Hand gesteuert. Zum Zeitpunkt der Übernahme angestellte Überlegungen, die Fertigung aus Kostengründen in ein Niedriglohnland zu verlegen, werden abgelehnt.<ref>BSH-Konzernarchiv, A05-0019, Inform 1996/04, S. 34.</ref>
1937 gründen die Siemens-Schuckert-Werke das Elektromotorenwerk II in Bad Neustadt an der Saale. Das Werk produziert zunächst Elektromotoren für Hausgeräte, später wird die Produktion um Bodenpflegegeräte erweitert. Die Fabrik wird sofort zum wichtigsten Arbeitgeber der Region. Mit Wirkung vom 1.10.1996 wird der Teil des Werks, der exklusiv für die Marken Bosch und Siemens produziert, von der BSH<ref>Die BSH wird 1967 als Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH gegründet - abgekürzt BSHG. 1998 wird der Name in Bosch Siemens Hausgeräte GmbH geändert, die neue Abkürzung lautet BSH. Seit dem Verkauf der Siemens-Anteile der BSH an die Robert Bosch GmbH heißt das Unternehmen BSH Hausgeräte GmbH und wird weiterhin mit BSH abgekürzt.</ref> übernommen. Das gesamte Personal von 550 Mitarbeitern und die Produktionsanlagen gehen auf die BSH über. Die Werksgebäude bleiben Eigentum der Siemens AG und werden langfristig durch die BSH angemietet. Entwicklung, Fertigung und Logistik von mehr als 1,5 Millionen Bodenpflegegeräten pro Jahr werden so aus einer Hand gesteuert. Zum Zeitpunkt der Übernahme angestellte Überlegungen, die Fertigung aus Kostengründen in ein Niedriglohnland zu verlegen, werden abgelehnt.<ref>BSH-Konzernarchiv, A05-0019, Inform 1996/04, S. 34.</ref>


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